Zu Besuch in San Diego – Ein Bericht der Vista-Gruppe(Martina, Anna-Lena)

22 03 2010

Am Montag, den 22.03.2010, haben wir einen Ausflug nach San Diego unternommen, um uns “Old Town – San Diego” und weitere interessante Orte anzuschauen.

Unsere Reise began in Oceanside, dort trafen wir uns um 8:30 Uhr, um mit dem Zug nach San Diego – Old Town zu fahren. Nach einer einstündigen Fahrt hatten wir eine Stunde Zeit, um uns die Altstadt anzuschauen.

Dieser Teil von San Diego wurde im alten Stil erhalten und es gab viele verschiedene Bereiche zu besichtigen. In den eher mexikanisch aussehenden Gebäuden befinden sich zahlreiche kleine Geschäfte, in denen man Souvenirs kaufen kann. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug weiter, bis wir an der Haltestelle “Santa Fe”, die seit der Jahrhundertwende erhalten geblieben ist, angekommen waren. Hier hatten wir kurz Zeit uns ein altes Kriegschiff – die Midway -, das heutzutage ein Museum ist, anzuschauen, bevor wir mit einem Schiff eine Hafenrundfahrt machten. Leider gab es nicht genug Zeit, um uns die Midway von innen anzuschauen und somit konnten wir es nur von außen betracht.

Während der einstündigen Hafenrundfahrt erfuhren wir etwas über die Stadt San Diego, ihre Geschichte und die dort stationierte US-Marine. Ebenfalls konnten wir in einem Teil des Hafens eine Stelle besichtigen in der alte Atom-U-Boote der US-Navy liegen.

Hier sieht man einen Soldatenfriedhof, der in der Bürgerkriegszeit entstand. Aber auch heute noch werden Angehörige des Militiärs dort beerdigt. Die Gräberreihen reichen noch weit hinter den sichtbaren Teil hinaus.

Nach der Hafenrundfahrt liefen wir zur “Horton Plaza Mall”.

Hier hatten wir eine Stunde Zeit, um etwas zu essen oder shoppen zu gehen. Um 15:10 Uhr trafen wir uns wieder und liefen gemeinsam zurück zur Bahn. Von dort aus ging es zurück nach Oceanside, wo wir von unseren Gastfamilien abgeholt worden sind.





Brot, Wüste und Berge (Merle)

20 03 2010

(Fotos folgen!)

Heute waren wir in der Wüste Anza-Borrego.

Morgens um 9 Uhr ging es mit zwei Autos los in Richtung Nordosten. Wir fuhren zunächst ca. 1 Stunde zu “Dudley’s Bakery”, wo wir uns für unseren weiteren Ausflug stärkten. Es gab frisch gegrillte Sandwiches, die man sich selbst zusammenstellen konnte und auch Gebäck zum Mitnehmen.

Nach ungefähr einer Stunde ging es weiter. Zu unserem Ziel waren es noch eine dreiviertel Stunde, und wir konnten immer mehr beobachten, wie sich die Landschaft verändert: vom Küstengebiet durch die Berge (auf teilweise sehr kurvigen Straßen, die beim einen oder anderen zu Übelkeit führten), bis zur Wüste.

Angekommen am Ziel mussten wir zunächst eine Enttäuschung hinnehmen: die geplante Wanderung durch die Wüste zu einer Palmenoase konnte nicht stattfinden, da wegen zu vieler Besucher kein Parkplatz am “trail head” mehr frei war. Des weiteren wäre es sowieso schwierig geworden, da Temperaturen von fast 30 Grad herrschten und somit die insgesamt 5 km lange Wanderung durch die Wüste sehr anstrengend geworden wäre.

Daher sind wir in das Visitor Center von Anza-Borrego gegangen und haben uns dort einen Informationsfilm über Flora und Fauna angeguckt. Anschließend haben wir uns das soeben gelernte auf einem Trail beim Visitor Center in der Realität angesehen.

Um 15 Uhr haben wir uns auf dem Heimweg gemacht, allerdings für einen zweistündigen Aufenthalt in Julian, einem Ort auf 4500 ft (ca. 1500 m) Höhe, angehalten. Charakteristisch für diese kleine, süße Stadt ist der “apple pie”, den wir natürlich alle probiert haben.

Schließlich sind wir noch ungefähr eine Stunde auf einer zunächst sehr, sehr kurvigen Bergstraße zurück zur Schule gefahren, was wieder zu Reiseübelkeit bei einigen führte.





San Diego Zoo … und IN-N-OUT (Silvia)

18 03 2010

Am Donnerstag, den 18. März waren wir im San Diego Zoo.

Die erste Stunde des Tages haben wir noch mit unseren Hosts im Deutschunterricht verbracht. Danach sind wir mit Frau Grote zum Zoo gefahren. Den Zoo erreichten wir dann um ca. 9 Uhr. Während Frau Grote unsere Eintrittskarten holte, frühstückten wir.

Das erste, was wir im Zoo gemacht haben, war eine 40-minütige Busfahrt, auf der uns einmal der gesamte Zoo gezeigt wurde. So haben wir erfahren, was es alles für Tiere gibt und konnten uns entscheiden, welche von ihnen wir genauer und länger sehen wollten.

Nach der Busfahrt hatten wir 2 1/2 Stunden Zeit, um uns in kleinen Gruppen den Zoo und die Tiere genauer anzusehen. Dabei haben die meisten von uns bei der Fütterung der Gorillas zugesehen.

Ein Mountain Lion (Puma) ... für Timo!

Bei der Panda-Fütterung konnte man ebenfalls zusehen, aber da die Schlange sehr lang war, entschieden wir uns lieber durch den Zoo zur Elephant Odyssey zu gehen. Dieser Teil des Zoos ist neu und besonders, da die Elefanten dort sehr frei gehalten werden, die Besucher aber auch die Möglichkeit haben, die Tiere nicht nur im Gehege, sondern auch bei der Pflege und beim Training zu beobachten.

Um 12.45 trafen wir uns an der Skyfari West, einer Seilbahn, die uns vom äußersten Ende des Zoo wieder zum Eingang gebracht hat.Wir hatten also eine ca. 5 minütige Fahrt, bei der wir den Zoo von oben betrachten konnten.

Nachdem wir den Zoo besucht hatten, fuhren wir alle zu IN-N-OUT, um “die besten Burger” überhaupt auszuprobieren. Als wir uns dann davon überzeugt hatten, wie gut die Burger sind, fuhren wir zurück zur Schule, wo wir zum Schulschluß von unseren Hosts abgeholt wurden.





Point Loma (Timo)

17 03 2010

Am Mittwoch den 17.03 waren wir bei Point Loma, einer Halbinsel, die in die See ragt, 128 m hoch ist und strategisch wichtige Aussichtspunkte über den Hafen und die Stadt San Diego bietet.

Als wir am Nachmittag dort ankamen, sind wir zuerst zu den Tidepools, wo wir einige Zeit einfach nur den wunderschoenen Pazifik beobachtet haben. Leidder sind wir dort etwas auseinander geraten, weil wir mit drei Autos gefahren sind und TJ, Aarons Host, zu einer andern Stelle gefahren ist als wir es getan haben.

Als wir danach von den Tidepools zum Cabrillo National Monument gefahren sind waren wir aber zum Glück wieder komplett. Bevor wir uns aber das Monument angesehen haben waren wir noch in einer Art Museum, wo wir vieles über die Entdeckung Kaliforniens durch Juan Rodríguez Cabrillo und Kalifornien zu der Zeit der Entdeckung erfahren haben. Dann haben wir uns das Cabrillo National Monument angesehen. Es steht sehr gut zu sehen direkt an der Küste von Point Loma.

Anschliessend haben wir uns noch den Leuchtturm, welcher an der höchsten Stelle Point Lomas steht, angesehen und waren an einer Stelle von der man einen sehr guten Ausblick auf das Meer hat, und wo man im Februar sogar Wale sehen kann, weil die um diese Zeit dort entlang ziehen.

Zum Abschluß unseres Ausflugs sind wir dann noch zum Fort Rosecrans National Cemetary gefahren, einem der größten Soldatenfriedhöfe im Westen der USA, auf dem Tausende Soldaten von der Zeit des mexikanisch-amerikanischen Krieges bis heute bestattet sind. Er liegt nördlich des Cabrillo National Monuments.

Dann sind wir alle nach Hause gefahren und haben den Abend entspannt mit unseren Gastfamilien verbracht.





“The Adventures of Tom Sawyer” – Ein Musical am Abend (Silvia)

16 03 2010

Am Dienstag den 16. März waren wir ab 19:00 Uhr im Schultheater, um uns “The Adventures of Tom Sawyer” anzuschauen.

Das ist in einer Form eines Musical dargestellt und handelt von einem Jungen (Tom Sawyer) und seinem Freund, Huckleberry Finn, einen Mord beobachtet. Tom Sawyer ist ein frecher, kluger und ehrlicher Junge, der es schafft sich vor seiner Arbeit zu drücken, indem er andere manipuliert. Toms Mutter ist alleinerziehend und hat zwei Söhne, Toms Bruder ist spiessig und scheint immer zu tun was von ihm verlangt wird. Huckleberry Finn ist der beste Freund von Tom Sawyer. Er lebt mit seinem alkoholkranken Vater auf der Strasse. Er geht nicht in die Schule, kann also weder lesen noch schreiben. Tom versucht Huckleberry Finn dazu zubringen in die Schule zu gehen, damit er all die spannenden Bücher, wie z.B. Peter Pan lesen kann. Doch H.F. schäemt sich zu sehr für sein Defizit. Eines Nachts beobachten Tom und Finn, Injun Joe, Muff Potter und Dr. Robinson. Dr. Robinson hatte die anderen beiden beauftragt ein Grab auszugraben, um Gold zu finden. Muff Potter will das Geld selber behalten und die drei geraten in ein gerangel. Dabei wird Muff Potter ohnmächtig und Ingun Joe ersticht Dr. Robinson. Joe versucht den Mord seinem Freund Muff P. anzuhängen. Tom, der alles beobachtet hatte, kann es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, dass jemand für etwas bestraft wird, was er nicht getan hat. Und obwohl Tom Angst vor Joes Rache hat, sagt er vor Gericht die Wahrheit aus.

Neben dieser Geschichte findet ebenfalls eine Liebesgeschichte statt. Tom Sawyer und Becky Thatcher, die Tochter eines Richters, verlieben sich ineinander. Doch nachdem Tom gegen Ingun Joe ausgesagt hatte, hat er ständige Angst davor, das Haus zu verlassen, weil er fürchtet, dass M. Potter ihn finden würde. Deswegen möchte er nicht mit Becky zum verabredeten Picknick gehen. Sie geraten in einen Streit und trennen sich. Die beiden finden wieder zueinander, als sie von der Kirche aus eine Höhle besichtigen. Die beiden müssen eine Zweiergruppe bilden, da sie überbleiben. Tom und Becky verlaufen sich und finden nicht mehr aus der Höhle. Der Pastor und die anderen Kinder suchen nach ihnen. Huckleberry Finn, der inzwischen von einer Frau zu sich nach Hause aufgenommen wurde und lesen gelernt hat, findet die beiden, als diese gerade von Ingun Joe angegriffen werden. Gemeinsam mit Tom überwaeltigt er Joe und wird dabei verletzt. Tom, Becky und Huckleberry Finn finden den Ausgang der Höhle. Sie laufen zur Kirche, dort ist das ganze Dorf versammelt und trauert um die drei “verlorenen Kinder”. Als sie Tom, Becky und Huckleberry Finn sehen, sind alle glücklich, dass sie noch leben.

Wir waren alle begeistert von der Professionalität der Schüler. Sie spielten sehr gut und ihr Gesang war atemberaubend. Ebenfalls waren wir erstaunt, was für Möglichkeiten die Schule den Schülern bildet. Das Bühnenbild war sehr schön und das ganze Equipment, dass die Schule besitzt, liess einen Glauben, das man sich keine Schulaufführung angucken würde, sondern ein professionelles Theaterstück.

Alles in allem war das Stück einfach sehr perfekt. Perfekte Schauspieler und ein perfektes Equipment.





Borrego Springs – Ein Bericht aus Vista (Anneke)

16 03 2010

Die Wüste – ein entsetzlich heißer Ort. Man lässt den Blick schweifen und alles, was man sieht, ist gelber und trockner Sand. Man weiß genau, wenn man jetzt weiterginge, würde man  tagelang nicht mehr als einen Kaktus oder vielleicht auch eine Klapperschlange treffen – wenn man  Glück hat.

Morgens, als wir uns an der Schule trafen, war vielen dieser Gedanke deutlich anzusehen. Vielleicht hatten sie am Abend zuvor noch einmal den Mp3-Player aufgeladen, um wenigstens eine kleine Abwechslung auf diesem unvermeidlichen, langweiligen Ausflug zu haben.
Und tatsächlich, als wir nach einer etwa eineinhalbstündigen Fahrt mit dem Auto anhielten, um einen ersten Blick auf die Wüstenlandschaft zu werfen, waren viele nicht einmal bereit, das Fahrzeug zu verlassen.

Der nächste Stopp war bei einem kleinen Besuchercenter, in dem wir uns einen kurzen Film über den Park ansahen, in dem die Wüste und seine Fauna und Flora im Wechsel der Jahreszeiten vorgestellt wurden.

Wir fuhren erneut etwa eine Meile und waren nun am Anfang unseres Fußmarsches. Von Sand war nicht allzu viel zu sehen, dafür aber von riesigen Bergen, die zu beiden Seiten hoch und stolz in den Himmel ragten und von dichten Büschen mit gelben Blüten, die neben größeren und kleineren Felsbrocken und Steinen ihren Platz unter vielarmigen Kakteen gefunden hatten.

Wir gingen auf einem teilweise kaum erkennbaren Pfad, der uns immer wieder über große Felsen führte, wobei  wir häufig mehr kletterten als liefen.
Die Sonne brannte, sodass wir oft kurze Pausen einlegten. Manchmal wurde die Luft deutlich schwerer von dem intensiven Duft des Lavendels. Aber auch viele andere Pflanzen blühten in bunten Farben. 

Endlich konnten wir  ein  Plätschern hören und schließlich sahen wir ihn auch, den kleinen Bach, der zwischen den Felsen hindurch rann und rauschend und gurgelnd in der Sonne glitzerte.  Das Wasser war angenehm kühl, einige wateten mit den Füßen hinein, andere ließen es über Arme und Beine rinnen und wieder andere stecken gar das Gesicht hinein. Hin und wieder sah man kleine, grün-braune Frösche, die gegen das strömende Wasser anzukämpfen versuchten.

Doch noch waren wir nicht am Ziel unserer Wanderung. Ein wenig zögerlich machten wir uns auf den Weg zur Oase. Vielen sah man an, dass sie sich nicht vorstellen konnten, dass es hier einen schöneren Ort geben könnte, als diesen kleinen Bach. Wir sollten uns irren.
Der Weg wurde noch ein wenig steiler und die Felsen, über die wir kletterten, größer, doch schließlich standen wir im kühlen Schatten einiger Palmen.
Der Bach floss nahe an der Palmengruppe vorbei und große, abgeflachte Felsen waren gute Aussichtspunkte und Sitzplätze.

Nach einem viel zu kurzen  Lunch machten wir uns auf den Rückweg, der diesmal die meiste Zeit an dem kleinen Bach entlangführte.
Es war etwa Viertel vor zwei, als wir bei den Autos ankamen und eine Dreiviertelstunde später, als wir den kleinen Ort Julien erreichten und uns bei „Mom’s“ Applepie with Ice-cream schmecken ließen.

Um etwa fünf Uhr kamen wir wieder bei der Schule an.
Der Ausflug war wirklich eindrucksvoll. Ich hätte nicht gedacht, dass eine Wüste so schön sein kann. Auch das Klettern hat mir gut gefallen, da es die Sache viel spannender machte, als ein einfacher Spaziergang  es jemals  sein könnte.
„Das Beste, das wir bisher gemacht haben“, wussten auch einige andere zu sagen.





Old Town (Timo)

15 03 2010

Am Montag den 15.03 sind wir am Nachmittag zum “Old Town San Diego Historic Park” gefahren. An dem Tag war es ziemlich warm, so um die 83 Grad Fahrenheit, das sind ca. 28,5 Grad Celsius.

Auf dem Weg nach Old Town haben wir zunächst bei der Basilika San Diego de Alcala gehalten. Dort erzählte uns Herr Davey etwas über die spanische Ansiedlung in Südkalifornien und über Pater Junipero Serra, der San Diego de Alcala als die erste einer Kette von Missionen gründete, zu denen auch Los Angeles und San Francisco gehören.

Als wir in Old Town angekommen sind, haben wir uns erstmal das “Robinson Rose House” angesehen, hier war ganz Old Town nochmal in klein anzusehen. Benannt wurde dieses Haus nach James Robinson, der dieses Haus 1853 erbaut hat. Leider ist es 1874 niedergebrannt, wurde aber wieder neu erbaut.

Anschliessend waren wir noch im “Casa de Estudillo”, einem ehemaligem Haus von Don Jose Antonio de Estudillo, einem spanischem Aristokraten. Hier fanden wir einen wunscherschönen Garten vor und einen Ofen, welchen ich zuerst falsch als eine Art Iglu identifiziert hatte.

In der Stunde Freizeit, die uns gegeben wurde waren alle Schüler essen, anstatt sich Old Town anzugucken, was zwar nicht so bildend, aber genauso notwendig war.





Beach Party – Ein Bericht aus Vista (Nick, Tim, Nils)

12 03 2010

Am Freitag , den 12. März haben wir uns am Strand von Oceanside getroffen, um unseren Aufenthalt im sonnigen Kalifornien zu feiern. Zuvor hatte die uns betreuenden amerikanischen Lehrer – Frau Paliotti und Herr Saba – organisiert, wer für Essen, Getränke, Feuerholz etc. zuständig ist. Die ersten GAPP Schüler waren schon um 16:00 Uhr da, einige sogar mit ihren (Gast-)Eltern , die sich um ein Lagerfeuer kümmerten.

Einige deutsche und amerikanische Schüler haben sich sogar ins Wasser getraut, welches eine Temperatur von kühlen 15°C hatte.

Als die letzten ankamen, begann die Sonne schon unterzugehen. Der Sonnenuntergang war echt geil und danach ging die Party erst mal richtig los … den Rest könnt ihr euch vorstellen!

Just kidding. Herr Saba holte uns drei „Riesen-Pizza“ , nachdem die erste Pizza sehr schnell verschwunden war. Außerdem spielten wir diverse Spiele, for example „Tag“ , was „Ticker“ entspricht. Das hat mir (Nils) persönlich viel Spaß gemacht. Andere rösteten Marshmallows über dem Feuer und verwendeten diese dann für Marshmallow-Kekse. Für alle war die Beach-Party ein riesen Spaß und wird sicherlich nicht so schnell in Vergessenheit geraten.





Erste Präsentationen & Downtown San Diego (Nina)

12 03 2010

Um 7:33 hatten sich alle deutschen Schüler im Raum von Mister Davey versammelt und warteten darauf, dass auch die Amerikaner eintrudelten.

Nachdem dann alle saßen und wir noch einmal kurz vorgestellt wurden, begann Merle mit ihrem Referat über Ostfriesland und Aurich. Dann folgten Silvia, Timo und ich mit unserem Vortrag über deutsche Musik. Die Amerikaner wissen gar nicht, wie peinlich es uns war, Schlager einzuspielen, doch gelacht haben sie alle, denn was hören die Deutschen bitte für Musik!? Das wurde  dann in den nächsten drei Stunden wiederholt. Es erinnerte ein bisschen an  “Täglich grüsst das Murmeltier”. Als das dann erledigt war, konnten wir Pause machen und wir entspannten natürlich schön in der Sonne.

Später  trafen wir uns dann wieder mit Mister Davey und fuhren mit ihm und einigen unserer Austauschschüler richtig Horton Plaza. Dort gab uns Mister Davey erst einmal eine halbe Stunde, damit wir uns etwas zu Essen besorgen und erste Eindrücke von der Mall bekommen konnten.

Danach zeigte Mister Davey uns das Gaslamp Quarter. Wie ein richtiger Touristenführer, erklärte er uns sehr viel über die Strassen, Gebäude und die Geschichte – natürlich in Englisch. Als wir über die Martin Luther King Jr. Promenade liefen, entdeckten wir einen Spielplatz und einige von uns tobten sich erst eimal aus, andere schossen weiter fleissig Fotos.

Nach einiger Zeit konnten wir uns dann von den Schaukeln losreissen und gingen weiter auf unsere Tour. Doch wir waren auch schon fast wieder beim Horton Plaza. Dort durften wir dann unsere Shopping-Lust noch mal kurz ausleben, für uns Mädchen leider etwas zu wenig Zeit und so rannten wir ganz schnell durch die Läden. Nach nur drei Geschäften trafen wir uns dann wieder mit Mister Davey und er brachte Christina, ihre Austauschpartnerin und mich noch zum Hafen. Dort sahen wir den riesigen Flugzeugtraeger Midway, den man leider nicht im Ganzen aufs Foto bekommt, weil er zu lang ist.

Nach einiger Zeit fuhr Mister Davey mit uns zurück zur Schule, wo wir dann von unseren Gasteltern abgeholt und nach Hause gebracht wurden. Und wieder ging ein anstrengender aber super aufregender Tag zuende.





Ein Ausflug in die Stadt der Engel (Christina)

11 03 2010

Heute war das erste grosse Ereignis, auf das sich alle von uns wahnsinnig gefreut haben.

In der frühen Morgensonne um 6:00 Uhr ging die Reise los und wir – d.h. die siebenköpfige Gruppe um Frau Grote – brachen im Van auf nach Oceanside.

Dort angekommen hatten wir eine Stunde Aufenthalt bis unser Zug kam, sodas wir beschlossen an den Strand zu gehen. Da das Wetter herrlich war, konnten wir einen Eindruck davon bekommen, wie der Tag für die Kalifornier beginnt – morgendliche Spaziergänger,  eine Frauengruppe, die sich zum gemeinsamen Frühsport traf und vor allem die Surfer, für die wir uns alle begeistern konnten.

Da der Zug nach Los Angeles um 7:55 abfuhr, trafen wir kurz vorher wieder am Bahnhof ein, wo wir auf die Gruppe von Frau Reinken trafen, die mit uns nach L.A. fahren sollte. In der Stadt der Engel angekommen, stiegen wir in den Bus mit dem wir den ganzen Tag von der einen Sehenswürdigkeit zur nächsten fuhren. Wir begannen unsere Tour in downtown L.A. und konnten einen Blick auf die verschiedenen Bezirke, wie zum Beispiel den Juwelier-District, und einige Besonderheiten wie ein Hotel, das im Besitz von Leonardo diCaprio ist, werfen.

Nachdem wir downtown verlassen haben, fuhren wir durch den Stadtteil Burbank, wo wir einige der bekanntesten Filmstudios sehen konnten (Warner Brother’s Studios, Universal Studios, …).

Unser nächstes Ziel waren die Hollywood Hills mit einem atemberaubenden Ausblick auf das Hollywood Sign und das gesamte Los Angeles, der aufgrund des schönen Wetters nur noch mehr hervorgehoben wurde. Anschliessend hies es auf zum berühmten Walk of Fame. Dort durften wir uns eine dreiviertel Stunde aufhalten, die sich teilwiese in einem regelrechten Anflug von Shoppingwahn äußerte. Andere nutzten die Zeit wiederum, um die Namen der Stars auf dem Walk zu finden…

Um 12:40 ging es weiter über den Sunset Boulevard in Richtung Beverly Hills, welches einen wahnsinnig schönen Anblick bot.

Unser vorerst letztes Ziel erreichten wir gegen 13:50, als wir vor dem Santa Monica Pier hielten. Eine Stunde Aufenthalt bot uns die Möglichkeit etwas zu essen, shoppen zu gehen oder den Strand und den Pazifischen Ozean zu geniessen, was in der Mittagssonne pures Sommerfeeling hervorrief.

Um 14:50 wurde der Weg zum Bahnhof und somit die Rueckreise angetreten. In Oceanside angekommen – 6:00 Uhr – trennten  sich die Wege erneut und mit dem Sonnenuntergang endete ein toller Tag in Los Angeles.





Los Angeles – Bericht der Vista-Gruppe

11 03 2010

Am sonnigen, warmen Donnerstag, den 11.03.10 wurden wir von unseren Gasteltern nach Oceanside gebracht, um uns mit unserer GAPP-Gruppe und der von Frau Grote um 7.45am am Surfliner zu treffen. Unsere zweistündige Zugreise führte uns nach Los Angeles, eine Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien mit etwa 4mio. Einwohnern. Dort stiegen wir sofort in den für uns reservierten Bus ein, in dem unser Reiseführer schon auf uns wartete. Er erzählte uns etwas über die Geschichte und Entwicklung, sowie über die Menschen von L.A. . Besonders beeindruckend fanden wir die großen Gebäude die wir auf dem Mulholland Drive sahen. Als wir an der Aussichtsplattform, von der wir das Hollywood Sign betrachten konnten, ankamen, konnten wir dank der klaren Sicht viele Fotos machen.

GRUPPENFOTO (folgt noch)

Außerdem konnten wir die Movie Star Homes und den Walk of Fame bewundern. Viele fanden die Sterne ihrer Lieblingsstars oder machten gleich ein Foto mit ihrem Idol.


Der 35km lange Sunset Boulevard ist die bekannteste Straße der Stadt und führte uns durch Beverly Hills, über den Rodeo Drive bis zum Santa Monica Beach.

In Beverly Hills gab es die Häuser und Autos der Schönen und Reichen zu bestaunen.


Leider endete dieser schöne Tag viel zu früh, sodass wir schon um 6pm in Oceanside abgeholt wurden.





Mission Trails Regional Park (Aaron)

10 03 2010

Mission Trail ist ein Art Nationalpark, der sich direkt in San Diego befindet und von der Größe mit dem Central Park in New York vergleichbar ist. Viele Leute kommen dort hin um Klettern zu gehen, Mountainbiken oder zum Wandern wie wir.

Eine Touristenführerin hat uns durch einen Teil des Parks geführt und uns einige besondere Pflanzen gezeigt, die es nur in Kalifornien gibt. Anschließend waren wir noch im Besucherzentrum, in dem man die Tiere aus dem Park ausgestopft sehen konnte.

Timo hatte sogar das Glück einen Luchs zu sehen, hat es uns aber erst ca. fünf Minuten später erzählt. Die Parkführerin war daraufhin etwas erstaunt und wohl auch beängstigt, weil es auch ein recht großer und durchaus gefährlicher Puma hätte sein können. Außerdem war der Park auch ein Gebiet, das früher von Indianern bewohnt war.





Barona Museum & Casino (Vicky)

9 03 2010

Ein bisschen verspätet, bedingt durch meine Mandelentzündung, berichte ich über den vergangenen Dienstag ( 09.03.2010) im Barona Reservat.

Am Vormittag folgten wir wie gewohnt unseren Gastgeschwistern in den Unterricht. Um 2:00 Uhr haben wir uns dann schliesslich alle wieder zusammen gefunden und sind gemeinsam in Frau Grotes Auto zum Barona Museum gefahren.

Dort angekommen, beseitigte unser wirklich nette Betreuer das typische “Indianer leben in einem Tipi”- Image. Wir erfuhren, wie die Indianer in Haeusern lebten, was für verschiedene Körbe sie flochten oder welche Vasen und Waffen sie besassen. In dem Barona Reservat selbst leben die Nachfahren der Kumeyaay (ein bestimmter Stamm der Indianer). Diese sind die ersten in der Gegend um San Diego, die ein Casino eröffnet haben. Das Barona Casino unterstützt die Kumeyaay und das Museum finanziell.

Nachdem wir eine Menge über die Kumeyaay gelernt hatten, sind wir letztendlich in das von ihnen errichtete Casino gefahren. Dort hat Aaron mit einer Investition von $1 sage und schreibe $7,80 gewonnen! Wir besichtigten noch das ganze Casino und das riesige Gelände und fuhren schliesslich wieder nach Santee, wo unsere Gastfamilien schon auf uns warteten.





California – here we come (Merle)

8 03 2010

Nachdem wir um 2 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 6. März, Aurich bei Schnee verlassen haben und die Busfahrt zum Flughafen in Bremen gut verlaufen ist, genossen wir einen sicheren, 40-minütigen Flug nach Frankfurt.

Dort kamen wir um ca. 6.45 Uhr an, um uns anschließend 5 Stunden auf dem Flughafen in Frankfurt aufzuhalten. Einige von uns nutzten die Zeit, um zu frühstücken und sich auf einem der groessten Flughäfen Europas umzusehen. Andere wiederum suchten sich einen stillen Platz, um auf den ziemlich unbequemStühlen zu schlafen.

Als wir die Zeit endlich rumgekriegt hatten, ging es zum zweiten Mal durch die Sicherheitskontrollen und ab ins Flugzeug. Alle waren total aufgeregt, deutschen Boden zu verlassen, wurden allerdings noch zwei Stunden im Flugzeug hingehalten, da nur eine Startbahn frei war und es wohl auch noch einige mechanische Schwierigkeiten gab. Als dann diese zwei Stunden vergangen ware´n, hob unser Flugzeug schließlich um 15.50 Uhr deutscher Zeit ab.

Darauf folgte ein 12-stündiger Flug ohne weitere Zwischenfälle und starke Turbulenzen. Während des Fluges versuchten wir aufgrund der Zeitumstellung von neun Stunden so viel wie möglich zu schlafen.

Unsere Verspätung hatte zur Folge, dass wir unseren vorgesehenen Flug nach San Diego verpassten, so dass wir auch in San Francisco nochmals fast 3 1/2 Stunden warten mussten.

Als kleine Entschädigung durften einige von uns (nicht die Lehrer!) die eine Stunde in der Economy Plus Klasse sitzen.

Angekommen in San Diego gegen 23.45 Uhr – eine Verspätung von 4 Stunden – wurden wir von den amerikanischen Schülern und deren Eltern mit Plakaten, Blumen und Luftballons empfangen. Schließlich fuhren wir mit den Gastfamilien nach Hause und fielen nach insgesamt 32 Stunden Reise müse ins Bett.








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